Was wählen wir - Realität oder Illusion?

Wäre es nicht schön, selbst ein "LebensStar" - also ein leuchtender Stern seines Lebens - zu sein, der Menschen anspornt, ebenfalls ein "Star" zu sein?
Die Chancen dafür sind optimal, denn derzeit befindet sich - sozusagen - der gesamte PLANET Erde in einer "Auf- und Umbruch-Situation", die das ermöglicht. Was das im Einzelnen ist oder sein kann, ist für jeden MENSCHEN anders.
Dazu gibt es im Internet umfassende Erläuterungen.
Wir wollen hier keine weitere hinzufügen, sondern uns darauf konzentrieren - jeden MENSCHEN, der wirklich will - zu einem LebensStar zu "befördern".
Übrigens: Eigentlich ist bereits jeder Mensch ein "LebensStar" - sofern er das nur schon glauben könnte ...
Redaktion: Gerd K. Schaumann
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01.05.2014

Alles nur eine Frage der (richtigen) Erziehung?


Thema: Eltern und Kinder
Perspektive: Souveräne Menschen
Werkzeug: QuantQuestions – Fragen zum Essenziellen

Die Situation

Mein Interesse in der Politik gilt vor allem den Bereichen Familie und Soziales und dort besonders dem Schutz der Kinder. Ich bin oft ärgerlich und enttäuscht, wenn meine gut gemeinten Initiativen von meinen ParlamentskollegInnen belächelt werden. Mir geht es z.B. darum, von den Eltern mehr Erziehungs-Kompetenz einzufordern und wo diese nicht erfüllt wird, diese Eltern anzuhalten, entsprechende Kurse zu besuchen oder mit Therapeuten zusammenzuarbeiten. …
Wer das nicht tut, dem könnte z.B. solange das Kindergeld gekürzt werden, bis er oder sie sich in diese Richtung bewegen …
Dies gilt besonders für Väter die meinen, Autorität wäre schon Kompetenz genug …
Aus meinem Elternhaus weiß ich, wovon ich rede …
Schließlich können die Kinder nichts dafür, wenn die Eltern „soziale Defizite“ haben …
Und die neue Generation unter der alten leiden zu lassen, finde ich auch nicht gerade amüsant …    

Anmerkung: „QuantQuestions – QQ“ nennen wir - bei QuantThink Deutsches Denkzentrum -  Fragen, die wir als „WESENTLICH“ bezeichnen. Wir differenzieren also zwischen „Wichtig“ und „Wesentlich“. Als „Wesentlich“ definieren wir solche Fragen, die – einerseits unsere üblichen „Denk-Grenzen“ überschreiten und andererseits den SINN unseres Lebens berühren. Bedenken Sie bitte: Es geht – vor allem - um das Erlernen einer Fragehaltung, die uns helfen soll,  Glaubensmuster zu überschreiten, die uns vom  Lebens-Erfolg (Freude-Erfüllung) abhalten.           
(Fragesteller/in: weiblich, 33, 2 Kinder, Politikerin)

Die möglichen QuantQuestions – „QQ“

·  Was macht uns so sicher, dass wir ausschließen wollen, dass ein Zusammenhang zwischen (erwünschter) Lebenserfahrung und Elternhaus bestehen könnte?
·      Welches „Menschen-Bild“ würde einer Annahme zugrunde liegen, die den „Zufall“ zum Leitbild des Universums werden ließe?
·    Welches Glaubensmuster könnte ein Mensch (Politiker) haben, der annähme, das Leben wäre auf unseren Körper zu reduzieren, der physische Tod sei etwas Endgültiges und die Geburt der Beginn allen Lebens?
·      Was macht uns so sicher, dass jeder Mensch eine bestimmte Aufgabe auf dieser Erde zu erfüllen hätte, um sein Leben als „wertvoll“ oder „nicht wertvoll“ zu bezeichnen – und was wären dazu die Regelsätze und wer würde diese festlegen und gelte das dann nur vorübergehend oder für immer und ewig?
·         Woher nimmt ein „Dritter“ – gleich ob Politiker, Therapeut, Lehrer oder Elternteil – den Mut zu sagen, was für ein Kind das „Richtige“ sei oder wie A oder B sich als Elternteil verhalten müssten, um für das Kind (und damit später für die Gesellschaft) einen „wertvollen“ Beitrag leisten zu können, was ja auch voraussetzte, die Evolution der nächsten Jahrzehnte zu kennen?
·       Welche Annahme wäre zum Verhältnis Körper-Geist-Seele zu treffen, um die Leistungen unseres Verstandes recht deutlich (darüber) zu erhöhen?
·         Die Quantenphysiker sind sich inzwischen stabil einig, dass es so etwas wie „Raum“ oder „Zeit“ eigentlich nicht gibt, sondern dies lediglich eine Wahrnehmung im Leben auf unserem Planeten sei. Was wäre der Sinn dieser latent von uns akzeptierten „Wahrnehmungs-Verzerrung“ und welche Bedeutung hätte das, wenn die Annahme eines nie endenden Lebens (Daseinskreislauf) zutreffend wäre, z.B. für eine Politik, die sich um das „Wohl der Kinder sorgt“?
·         Angenommen, wir akzeptieren diesen Daseinskreislauf, dann würde es irritierend wirken müssen anzunehmen, wir würden völlig „unbeteiligt“ und „ungeplant“ von Kreislauf zu Kreislauf quasi „ungewollt hineinstolpern“.
·         Nennen wir den Ort zwischen den Leben neutral die nichtphysische Welt und den Ort „Erde“ einfach die physische Welt. Wenn Raum und Zeit lediglich ein Phänomen der physischen Welt sind, würde es sozusagen in der nichtphysischen Welt diese Begrenzung wohl nicht geben. Damit wäre anzunehmen, dass es weder Vergangenheit, noch Zukunft dort gäbe. Alles wäre dann einfach JETZT. Wir vor der „Geburt“ - überschauen also folglich unser Leben in der Zukunft, also nach der „Geburt“. Welche „Kühnheit“ würden diejenigen „Fremden“ haben, die meinen, etwas davon „wegtherapieren“, „bewerten“ oder es „irgendwie nachbessern“ zu sollen oder zu müssen?
·    Jeder Mensch denkt ununterbrochen, zugegeben, die meisten recht unbewusst. Gedanken und Gefühle hängen eng zusammen. Kein Außenstehender kann wirklich wissen, was jemand denkt. Es bleiben immer seine eigenen Annahmen, sind irgendwie reine Hypothesen. Gleich, ob Therapeut, Politiker oder „Betroffener“, keiner kennt die Gedanken des anderen wirklich. Recht spekulativ müssen daraus Glaubenssätze entstehen, die als „gesicherte Theorien“ mit dem Siegel der Wissenschaft daherkommen. Daraus entstehen „Standards“, wie „so müsste sich jemand verhalten, um zu …“ Ja, aber was wäre das „um zu“? … Ein netter Mensch zu werden, reich zu werden, die Erde zu reparieren, andere zu heilen, ein guter Mensch zu sein, zu missionieren … Und wenn Leben einfach nichts anderes wäre, wie eine Art „Spiel der Seele“, um Erfahrungen zu machen? …. Lassen wir es genug sein, jetzt auch noch anzunehmen, unsere „Verstandesmenschen“ (Politiker, Therapeuten, und andere „Gut-Menschen“ wüssten, was die Seele des Kindes oder der Kinder wirklich wolle, das würde doch wohl etwas zu weit gehen …?      

Die möglichen Botschaften der Situation

·         Werden Sie sich bewusst, dass jede Annahme, zu wissen, was für einen anderen Menschen „richtig“ oder „falsch“ ist, stets von ihren eigenen Glaubensmustern definiert ist.
·         Seien Sie sich dieser eigenen Glaubensmuster bewusst und versuchen Sie diese nicht (auch nicht unbewusst) auf Dritte zu übertragen.
·         Werten und urteilen Sie nie über andere, denn damit begrenzen Sie sich immer zugleich selbst, denn das zeigt, Sie sind selbst Teil dieser Grenzen, sonst würden Sie einfach so nicht denken können.
·    Besonders Berufsgruppen wie Politiker, Richter und Pastoren sind eingebettet in recht feste Glaubensmuster, die sie „festkleben“ lässt in der Fiktion zu wissen, was „richtig“  oder was „falsch“ ist. Aber auch Lehrer, Therapeuten, alle Gruppen von Heilern, sogar Wissenschaftler, unterliegen der ständigen Versuchung des Wertens. Das gilt natürlich auch für Eltern!
·         Wir können niemals wissen, was für einen Anderen das „beste Konzept“ ist.
·   Heißt die Lösung dann etwa „Zulassen“, „Nichts-Tun“ oder gar „Laufenlassen“? – fragen bei solchen Aussagen meist diejenigen, die sich „ertappt“ fühlen und die förmlich die „Chaotisierung“ der Welt „heraufziehen sehen“. Das ist besonders bezüglich der Kinder ein sehr sensibles Feld. Alles das wird wohl nicht eintreten, weil alle Seelen einfach nicht die gleichen Erfahrungen machen wollen. „Aber sehen sie doch die Kriege, den Zustand der Umwelt, die hungernden Kinder in Afrika, Abtreibungen, Drogen, Kriminalität oder was sonst auch immer …  - das können sie doch nicht einfach ignorieren, da muss man doch ordnen, bessere Regeln einführen …!“
·   Könnte man, wenn man annähme, dass das „Seelen-Bewusstsein“ gestört wäre. Aber das würde dann auch keine (beabsichtigte) Wirkung zeigen, denn „Verstand versus Seele“, das wäre ein aussichtsloses Unterfangen – für den Verstand ….

Die möglichen Chancen / Potenziale in dieser Situation

·     Eines der der größeren Probleme, die die Menschheit zu lösen haben könnte, ist die Haltung der „selbsternannten“ Engel, Gurus und Experten (wozu auch Politiker) wohl gehören. Es sind all diejenigen, die meinen, anderen ihre (eigenen) „Regelsätze“ anzuempfehlen zu sollen, die – würden die anderen alle sie nur endlich verstehen und ihnen folgen – dazu führen würden, dass alles „besser“, „friedvoller“, „gerechter“, „gesünder“ …. allgemein gesagt, „richtiger“ in dieser Welt ablaufen würde. …
·   Damit würden sie alle ganz schön sicher, gegen recht konstante Spielregeln verstoßen, die man vielleicht als universelle Gesetzmäßigkeiten bezeichnen könnte.
·       Zu solchen universellen Gesetzmäßigkeiten scheinen das das „Prinzip der Freiheit“ und das „Resonanzgesetz“ zu gehören. Während FREIHEIT mit Erfahrungen und (totaler) Selbstverantwortung korrespondiert, und damit die Seele zu ihren Erfahrungen verhilft, dient das Resonanzgesetz (Gleiches zieht immer nur Gleiches an) sozusagen wie ein Magnet dazu, mittels unserer Gedanken und Gefühle, den Aspekt „Schöpfungskraft“ wirksam einsetzen zu können, um beabsichtigte (gewählte) Potenziale in (physische) Erscheinung treten zu lassen. Solche universalen Gesetze sind und wirken für ALLE gleich, machen selbst keinen Unterschied, ob etwas eher als „hell und gut“ oder eher als „dunkel und böse“ angesehen wird. Ein Trugschluss (unseres Verstandes) anzunehmen, das eine wäre „heiliger“ als das andere…. So gesehen ist es wohl ebenfalls ein Glaubensmuster der Menschen, das Spiel von „Himmel und Hölle“. …
·     Alles ist letztlich – im gesamten Universum - immer und nur Energie. Kühn anzunehmen, diese könne „gut“ oder „schlecht“ sein oder gar getrennt von „Alles was ist“, dem „Ursprung“.
·      Wenn „urteilen“, „werten“, „therapieren“, „heilen“ oder „missionieren“ wenig stimmig erscheinen, um Leben – im eigentlichen Sinne (dem Spiel der Seele) – „erfolgreich“ werden zu lassen (wobei Erfolg sehr differenziert zu sehen wäre), was bliebe dann noch übrig? Eigentlich nicht viel – aber dafür wohl Fundamentales und Essenzielles, an was sich die Menschen wieder erinnern lassen könnten:
o   Jeder ist ein gleicher und vollwertiger Teil des Ursprungs.
o   Jeder verfügt zu jeder Zeit über alle Potenziale, um ein Leben mit Wohlbefinden gestalten zu können.
o   Jeder besitzt die absolute Freiheit, seine Wünsche, Absichten und Erfahrungen machen zu können, so wie er sie (nur) selbst gewählt (d.h. verursacht) hat.
o    Beabsichtigt er andere Erfahrungen zu machen, muss er lediglich seine Absichten (bewusst) ändern.
o     Nichts kann geschehen, außer er hat es (ausdrücklich – oder meist unbewusst auf einer tieferen Ebene) zugelassen. 
o Jeder hat sogar so viel Freiheit, um auf diese Freiheit zu verzichten.
o   Jeder muss für all sein Handeln oder Unterlassen stets die komplette Selbstverantwortung übernehmen. …
·     Die beste Politik, auch die Sozial- oder Familienpolitik wäre es wohl, endlich die Menschen wieder an diese machtvolle SELBST-Kraft zu erinnern. Das würde natürlich nur sukzessive gehen und wird – übergangsweise - „Unterstützungs-Programm“ bisheriger Formen notwendig machen, aber der Übergang könnte schon etwas besser - als bisher - sichtbar werden…
·      Weil wir (vorstehend) „alle Formen von Heilern und Therapien“ auf gleichen „Behinderungs-Modus“ für wahre SELBST-Entfaltung sehen, wollen wir – um Missverständnisse auszuräumen - dies kurz erläutern: Wir sehen Differenzierungen nur dort, wo es um SELBST-Heilung und SELBST-Therapie geht.  Denn anzunehmen, dass ein „Aspekt der Urkraft“ einer Heilung oder Therapie durch „Dritte“ bedürfte, sollte alle Heilet und Therapeuten nachdenklich machen, weil sie sich gerade dann wieder im „Trennungs-Modus“ befänden …
·       Bliebe noch zu sagen – ganz persönlich an die Fragestellerin – aber auch wohl allgemein gültig: Ehre Deine Eltern für Ihre Bereitschaft, Dir als „Inkarnations-Berater“ zur Verfügung gestanden zu haben. Natürlich haben sie das mit Dir „vereinbart“ und Du hast genau diese Eltern, diese Mutter und diesen Vater für richtig empfunden, um die Erfahrungen machen zu können, die für Dich in diesem Leben (und vor allem Deine Seele) wichtig und angemessen waren. Und wolltest Du jetzt Deinen Lebensplan ändern, dann kann es durchaus sein, dass sich auch Eure Beziehungen zueinander ändern … Und selbst wenn Du einen Vater gewählt haben solltest, den Dein Verstand oder Deine Lehrer, oder irgendwelche Therapeuten für Dich nicht als „förderlich“ halten sollten, er entsprach (damals) genau Deiner (aus welchen Gründen auch immer) richtigen Wahl, und nur deshalb bist Du in diese Familie zu diesem Zeitpunkt inkarniert. Wäre der Vater damals für Dich nicht angemessen gewesen, hätte diese Familie zwar auch zur damalig genau gleichen Zeit ein Kind geboren, aber eben nicht dich!
·         Was tun diejenigen, gleich ob Politiker, Therapeuten, Lehrer, etc., wenn sie Dich (oder deine Eltern) „ummodellieren“ wollen wirklich: Sie begrenzen Deine Freiheit und maßen sich an – sicherlich unbewusst – es besser zu wissen, wie es Deine Seele weiß …

Viel Spaß beim Politikmachen, beim Therapieren oder Lehren … Und bedenken Sie, auch Sie tragen keinerlei Verantwortung für irgendjemand Dritten – das muss, das kann er immer selbst tun…  Das einzige was folgt, ist die RESONANZ auf Ihr Denken…  Sie ziehen immer Gleiches an – aber auch mehr SELBST-Verantwortung, sofern Sie das wirklich mögen …

So will es das Leben und seine Gesetzmäßigkeiten - Punkt!    
  



08.09.2013

Warum bei Inkarnationen alles vergessen - Könnte es auch anders gehen?


 Bereich:

NEUE ENERGIE und Neues Leben - Alte Energie und altes Leben


Frage:

Die meisten Menschen gehen heute wohl – in irgendeiner Form von Inkarnation (Wiedergeburt) aus. Es gibt jedoch dazu ganz unterschiedliche Vorstellungen. ...

Für mich war es immer unklar, warum wir mit der Inkarnation all unser Wissen offensichtlich bewusst vergessen haben, uns an nichts erinnern können und völlig von vorne anfangen....

Irgendwie habe ich Kinder – auch meine eigenen - deswegen schon bedauert ...

Gibt es irgendeinen Sinn dafür?

(Kinderärztin, 42, Mutter von 3 Kindern)
(Aufgrund der Vielzahl ähnlicher Fragen zum gleichen Themenkomplex erscheint es uns angemessen, kurz und relativ abstrakt zu „quantworten“. Für tiefergehende, individuelle Lösungen setzen Sie sich bitte separat mit uns in Verbindung. Wir danken für Ihr Verständnis)

Anmerkung: Bezüglich des allgemeinen Anliegens der SeinsSinn-EDEN auf ERDEN Gruppe beachten Sie bitte die obige Beschreibung. Zu dem was QuAntworten“ sind, ergänzen wir: Bei QuantThink-Deutsches Denkzentrum -  nennen wir Antworten, die sozusagen „quantenphysikalisch“ optimiert wurden, QuAntworten. Diese Form von Antworten überschreitet meist unsere gewohnten DENK-Muster, stellt aber dennoch eine interessante Variante zu unserem „Alltags-Denken“ dar. Sie bringen uns heraus aus unseren oftmals zu leicht akzeptierten „Galubens-Mustern“, auf denen Medien und andere „Wisser“ – sozusagen das Kollektivbewusstsein - gern aufbauen.
Wir veröffentlichen hier – mit Zustimmung der Betroffenen – kurze Auszüge aus unseren themenorientierten QuAntworten, E-Mail-Coachings, etc.          

QuAntwort

Sie sprechen mit Ihrer Frage sicherlich vielen Menschen sozusagen „aus den Herzen“.

Und Sie haben den Mut, offen darüber zu sprechen, was manche zwar denken, aber leider (noch) nicht aussprechen.

Deswegen herzlichen Dank für diese mutige Frage.

Wir unterscheiden zwischen dem, wie Inkarnationen bisher abgelaufen sind, und wie Inkarnationen jetzt ablaufen könnten. ...

Der angenommene Unterschied ergibt sich aus dem, was wir also „alte“ oder „NEUE“ Energie bezeichnen.

Nehmen wir das Ergebnis vorweg:

In der NEUEN ENERGIE (NE) macht das „Vergessen“ bei jeder Inkarnation keinen Sinn mehr, in der alten Energie (aE) war das anders ...

In der aE bestand die Annahme, dass „Vergessen“ etwas damit zu tun hatte, eine Möglichkeit zu haben, die Belastungen aus den Vorleben nicht in die neue Inkarnation einwirken zu lassen.

Die neue Inkarnation sollte sozusagen „neutralisiert“ sein, damit das neue Wesen offen sein konnte, für „frische“ Erfahrungen. ...

So gänzlich ist das eigentlich nicht gelungen, aber als „Konzept“ machte es durchaus Sinn ...

Ein weiterer Sinn lag in der Entwicklung der „Gesellschaft“, denn nicht jede Inkarnation erfolgte nach unseren Zeitvorstellungen – direkt im Anschluss nach dem „Tod“.

Aufgrund der Schwere der Energie, der Schwere der materiellen Welt, war eine Art „Regenerationsphase“ erforderlich, die – wiederum nach unseren Zeitvorstellungen – durchaus - hunderte von Jahre bis zur nächsten Inkarnation dauern konnte. ...

Was wäre das für ein Leben geworden, wenn das „alte Wesen“, das vielleicht durch eine kriegerische Erfahrung im 19. Jahrhundert „gestorben“ war, wieder neu im Jahre 2000 inkarniert wäre ... mitsamt aller Erfahrung des letzten Lebens...

Und mit allen Erfahrungen der Vor-Inkarnationen würde dieser neue Mensch nun in einer Gesellschaft ankommen, die längst weiterentwickelt wäre ... – gewiss keine gute Voraussetzung für den Inkarnierten und deren „Gastgeber“ ...

Mehr als tausend von Inkarnationen auf diesem Planeten scheinen keine Seltenheit zu sein ...

Ein Zwischenergebnis:

Erst wenn das „Inkarnations-Spiel“ beendet würde, gäbe es keinen Grund mehr für das Vergessen ...

Und die gute Nachricht:

Mit dem Thema NEUE ENERGIE verbindet sich auch – seit etwa 2007 beginnend – mehr und mehr die Chance, das „Inkarnations-Vergessens-Spiel“ zu vergessen, denn für das, was wir Daseinskreislauf nennen („Geburt-Leben-Tod-Regeneration-Geburt“), dafür gibt es immer weniger „Not-Wendigkeit“. ...

Sogar das Ablegen des materiellen Körpers ist immer weniger erforderlich...

Wichtiger Grund:

Die Energie des Planeten ist bisher so schwer und träge gewesen, dass Körper und Verstand das nur eine begrenzte Zeit aushalten konnten.

Neue Energie ist völlig anders, rein und unbelastet ...

Deutet sich da auch so etwas an wie, dass der „Tod“ (in seiner bisherigen Form) „überflüssig“ wird?

Ja, grundsätzlich ist das wohl so. ...

Heute bringen wir gern unsere sich stetig voranschreitende Lebenserwartungszeit mit dem „medizinischen Fortschritt“ in Verbindung ...

Aber interessant könnte es sein, dieses Phänomen einmal in Verbindung mit der veränderten Belastung der aE zu erforschen ...

NE ist Neues Bewusstsein, bedeutet Integration von Ursprungs-Bewusstsein und menschlichem Bewusstsein. ...

In letzter Konsequenz passiert – Schritt für Schritt – so etwas, wie den „Himmel auf Erden“ zu haben.

Wir sprechen gern von „Eden auf Erden“ die Perspektive der NEUEN ENERGIE. ...   

Sofort?

Wohl kaum und wohl nur für sehr sehr wenige „göttliche Menschen“ ... und nur, sofern sie sich dafür entscheiden ...

Aber im Prinzip ja, denn die NE, das Neue Bewusstsein wird immer mehr – langsam aber sicher – auf dem Planeten Platz greifen.

Was ist „verantwortlich“ für die Geschwindigkeit, mit der dies geschehen wird?

Wir selbst sind es – vor allem aber  das, was den „Klebstoff“ für die aE ausmacht, unser Massenbewusstsein ... und das Beharrungsvermögen derer, die meinen etwas beim „Wegfließen“ der alten Energie zu verlieren zu können...


(Nach-)Frage

Und was genauer könnte das für unsere Kinder heißen? ...

Und was könnten wir als Eltern oder Erzieher bzw. Lehrer für die Kinder tun?

Es wäre ein Missverständnis, was wir gern in der alten Energie gepflegt haben, „etwas für andere TUN zu wollen oder zu sollen“....

Unser „Schutz- oder Helfer-Konzept“ hatte – vielleicht – in der alten Energie eine gewisse Berechtigung.

Sich um „den/die anderen kümmern“, für ihn/sie da sein, meist sogar ohne dazu gebeten oder aufgefordert zu werden, setzt voraus, dass der jeweils andere – unserer Meinung nach - nicht über das verfügt, was ich meine zu haben. ...

Helfen, obwohl im Ansehen des Kollektivbewusstseins mit höchsten Werten versehen, beinhaltet immer die Annahme, dass der andere Mensch sozusagen „Opfer“ von Irgendetwas ist oder sein könnte.

Besonders deutlich ausgeprägt ist das gegenüber unseren Kindern und – etwas weniger intensiv, aber immer noch auf beachtlich hohem Niveau – bei alten Menschen. ...

Wir sagen nicht, dass „Helfen“ zu verurteilen wäre oder zu meiden ...

Was wir aber sagen ist, etwas genauer bei diesem Spiel auf die wahren „Helfer-Motive“ und die faktischen „Helfer-Folgen“ zu achten.

Dafür vielleicht so etwas wie eine „Brücke“ zur Entscheidung:

Halten Sie einen Moment inne - bevor Sie ansetzen zum „Helfen“ – und stellen Sie sich vorher die Frage:

„Will ich oder sollte ich jetzt für denjenigen, dem ich „helfen“ möchte, wirklich das tun, was er oder sie wahrscheinlich beschlossen hatte für sich selbst tun zu wollen?“ ...

Und dann erst helfen Sie, wenn Sie meinen dies tun zu wollen ...

Damit wären wir bei dem sehr schwierigen Thema „Helfer-Eltern“ ...

Einfach beeindruckend, wie wir den „Inkarnations-Prozess“ offenbar genutzt haben, das „Helfer-Spiel“ auf höchsten Niveau quasi zu kultivieren ...

Man mag es schön finden – in der Rolle als Eltern -, so viel „Verantwortung“ für die Kleinsten zu haben, dass man ganz selbstverständlich mit tiefster Hingabe gleich nach der Geburt mit dem Helfen loslegt. ...

Wer heute diese Art von Eintauchen in die Materie (des neuen Menschen) nicht als „Wunder der Natur“ bezeichnet, würde wohl sofort der „Kinderfeindlichkeit“ anzuklagen sein oder man entzöge ihm/ihr das „Sorgerecht“ ...

Wir müssen es einfach gut finden, zuzuschauen, wie (fast) alle Kinder nach der Entbindung schreien und alles andere als ein freundliches Gesicht machen, während sich die Eltern riesig freuen, den Neuankömmling zu begrüßen.

Aber warum schreien die Kinder vielleicht wirklich nach der Geburt?

Weil sie den Mutterleib verlassen müssen..

ist das die einzige Erklärung, und ist sie die richtige .. ...?

Und wir müssen es offensichtlich auch als angemessen finden, den „Tod“ als eine Tragödie zu empfinden, obgleich die meisten Menschen im „Übergang“ recht friedliche Gesichtszüge tragen und alle Äußerungen von „Nahttoderlebnissen“ eher von einer Art Glücksempfinden (beim Übergang) sprechen ...

Stellen Sie sich einfach einmal vor, Sie selbst stünden vor so etwas wie einer Inkarnation. Sie selbst stünden davor, in die materiellen Welt wieder einmal eintreten zu wollen, ....  zunächst als Fötus, dann als Baby, dann als Mensch im stetigen Wechsel von Leid und Freude, und schlussendlich wieder mit einem sichtbar immer mehr verfallenden Körper quasi in die gleiche Anhängigkeit zu geraten, in der Sie schon als Baby begannen.

Na, kommt bei solchen Gedanken so etwas wie ein gutes Gefühl auf?

Warum kann sich – so denkend und fühlend – kaum jemand freudig erregt sehen?

Probieren Sie selbst aus, was dies mit einem „Wunder“ zu tun hat ..

Völlig missverstanden wäre es, jetzt an so etwas zu denken, die „Gastgeberschaft“ für eine Inkarnation“ zu verweigern ...

Nein, darum geht es nicht, es geht nur darum, ein wenig aus dem „Kollektiv-Bewusstsein“ – wenigstens für einen kleinen Moment - „auszusteigen“...

Wer aus einer solchen Position heraus, seine Elternrolle nachvollzieht, weiß recht gut, was von ihm oder ihr erwartet wird ...

Wir wollen es noch etwas deutlicher formulieren:

Sind wir bereit, ein „Engelwesen“ zu begrüßen, oder halten wir sozusagen an dem fest, was man die „Klein-Fritzchen-Sicht“ bezeichnen könnte, dass wir mittels Zeugung einen „Teil von uns selbst, selbst erschaffen haben?“

Das Ereignis als solches mag gleich sein, aber das Motiv und die Verantwortung von Eltern, Erziehern, Lehrern würde eine völlig andere sein ...

Natürlich könnte man sagen, dass der oder die „Inkarnationswollende“ wisse, was auf sie zukommt und das billigend „in Kauf“ nehme ...

Gut erkannt, denn auch auf dieser Ebene scheint auch irgendetwas nicht recht stimmig zu laufen ...

Der Planet scheint eine enorme Sog-Kraft für die Menschen zu haben ...

Wir würden anregen, die Kinder wie „Engelwesen“ zu sehen und – wann immer es geht – sie an das zu erinnern WAS oder WER sie wirklich sind.

Seit Anfang der 90 ziger Jahre – mit dem Beginn eines veränderten Bewusstseins auf dem Planeten – inkarnieren auch verstärkt „Kristall-Kinder“. Sie sind nicht zu verwechseln mit „Indigo-Kindern“, die eher eine Art „kämpferische Natur haben.

Kristall-Kinder (so genannt wegen der „kristallinen Klarheit“) sind anders, sie leben vielmehr im und mit dem Herzen und sind z.B. sehr feinfühlig und spüren, wenn Dinge „vernebelt“ werden ...

Sie sind nicht sehr erfahren in Sachen Inkarnation ...

Das Beste was Eltern tun können:

Sich zunächst um ihre eigene Entwicklung zu kümmern. Und das nachfolgend Beste wäre, als „Lehrer“ für die Kinder da zu sein, wenn diese dies wünschen ...

Der „ungefragte Helfer“ ist Teil des Konzeptes der alten Energie, der Energie der Dualität.

In der NEUEN ENERGIE hat der Mensch seine „Opferrolle“ gänzlich abgelegt ...

In der „Zone des Wandels“, wie wir die Zeit des Übergangs von NE zu aE bezeichnen, sollten zielklar Eltern, Erzieher und Lehrer viel mehr Zeit damit verbringen, das zu erkennen, WER/WAS Kinder (und natürlich sie selbst) wirklich sind:

Ein Mensch, der seine „Göttlichkeit“ integriert und hier auf dem Planeten immer mehr auch so lebt.

Der „Himmel“ ist nicht mehr das, wo wir hingehen, um uns mit unserem wahren SELBST zu vereinen, unser wahres SELBST, unsere Seele, unsere Göttlichkeit, kommt jetzt hierher ...

Wir könnten etwa sagen:

Eden auf Erden – das ist die Zeit, wenn die NEUE ENERGIE die alte Energie der Schwingung, der Dualität vollends ersetzt hat ...

Das kann bei dem einen viele Inkarnationen bedeuten, das kann aber auch in dieser Inkarnation bereits stattfinden ... – sofern Sie sich dafür entscheiden ...

Was Sie diesbezüglich für sich selbst entscheiden, kann oder wird wahrscheinlich auch für „Ihre“ Kinder von Vorteil sein ...

 

11.04.2013

Schulschwänzer – Die andere Sichtweise


Frage

Meine Tochter ist 12 Jahre und tut alles, um nicht zur Schule gehen zu müssen. Wir haben uns sehr bemüht, waren auch schon beim Schulpsychologen – bisher ohne Erfolg. Inzwischen mussten wir bereits ein Bußgeld zahlen. Einen triftigen Grund kann sie nicht nennen. Wir machen uns Sorgen um Ihre Zukunft.
Gibt es irgendeine Möglichkeit, sie dazu zu bewegen, regelmäßig zur Schule zu gehen?

Antwort

Sicherlich hat Ihre Tochter einen Grund, so zu handeln. Dies ist ihr nur nicht bewusst.
Ob das „psychologisch“ zu ergründen ist, da haben wir auch unsere Zweifel. Die Psychologie gibt zwar vor, die Wissenschaft von der „Psyche“ (Seele) zu sein, bezieht jedoch so etwas wie eine Seele oder Bewusstsein nicht ein.

Machen Sie das den Psychologen bitte nicht zum Vorwurf, sie tun ihr Bestes, aber eben mit einer recht eingeschränkter Sichtweise.

Die Psychologie ist zwar schon weiter wie die Schulbehörde, die meint, das sei eine Sache von Strafe, in Ihrem Fall sogar eine für Sie. Dass so etwas wie „Strafe“ niemals Probleme wirklich löst, muss nicht weiter angesprochen werden, zeigt aber beispielhaft, welche Qualität von Regierung und Behörden zu erwarten ist. Sie wissen es halt nicht anders, deshalb befassen sie sich mit Bildungsfragen auch nur nur oberflächlich, vorzugsweise mit den Finanzen, aber nicht wirklich thematisch oder lösungsorientiert.

Wir wollen eine ganz andere Sichtweise einführen. Sie soll nicht zuvörderst Ihrer Tochter helfen, sondern zunächst Ihnen, Ihre Tochter – und auch sich selbst - zu verstehen, damit sie beide einander wirklich verstehen können.

Leben währt immer – der Tod ist nur eine Form der Veränderung des Lebens. Wir Menschen habe alle viele hunderte Mal diese Veränderung von Geburt und Tod erfahren. In jedem Leben wurden andere Rollen gespielt, andere Erfahrungen gemacht. Wir waren Reiche, Arme, Heilige, Mörder, Frauen, Männer – all das, was stets anderen oder neuen Erfahrungen entsprach. Und in den Zwischenphasen waren wir ätherische Körper, manche nennen das vielleicht Engel.

Vor jeder neuen Geburt legen wir wohl – zumindest im Groben – die Erfahrungen fest, die wir beabsichtigen zu machen. Dieses Spiel der Erfahrungen bedarf bestimmter Mitspieler, bestimmter Situationen, bestimmter Veränderungen.
Schule berücksichtigt dies alles nicht, zieht es noch nicht einmal in Erwägung. In Schule gibt es klare Regeln, ist Wissen festgelegt, wird ein „Standard-Typ“ von Mensch angenommen.

Abweichungen vom „Standard“ werden kaum zugelassen, was möglicherweise auch Ihre Tochter so sieht. Sie könnte in ihrem tiefsten Inneren wissen, dass ihre Erfahrungen, die sie machen möchte, mit denen der Schule irgendwie nicht vereinbar sein könnten. Statt sich dem auszusetzen, geht sie einfach den Weg der Verweigerung. Und da sie es nicht ausdrücken kann oder will, geht sie einfach nicht hin zu dieser Einrichtung, die für sie nichts zu bedeuten scheint.

Wir würden zunächst nicht raten, so wie wir dies jetzt tun, mit ihr zu sprechen. Sie könnte auch das nicht verstehen, denn sie erinnert sich nicht an ihr „geplantes“ Erfahrungskonzept. Es ist für Sie selbst gedacht, um als Mutter ihr persönliches Verständnis bezüglich Ihrer Tochter zu erweitern.

Aus dieser Sichtweise macht das Einreden eines „schlechten Gewissens“, machen Drohungen und Strafen nicht nur keinen Sinn, sondern verhärten nur. Ihre Tochter braucht Sie jedoch gerade jetzt als verständnisvollen Gesprächspartner, als Freundin. Findet sie solches nicht in der Familie, könnte es sein, dass sie das außerhalb der Familie sucht und etwas findet, das so ist, dass Sie daran „erst gar nicht denken mögen“….

Sprechen Sie jetzt vielmehr mit Ihrer Tochter über deren Wünsche, Träume, Zukunft. Bieten sie ihr an, dies möglichst phantasievoll zu tun, sich vielleicht auszudrücken nicht nur in Worten, sondern im Rollenspiel, musisch oder im Malen. Worte – ganz nebenbei – sind nur ein ganz kleiner Teil wirklicher Kommunikation, auch wenn uns das anders vorkommt. Ihre Gedanken, Ihre Gesten, Ihre Stimmen-Energie, etc., das alles hat eine wesentlich größere Bedeutung für Kommunikation als Sie vielleicht denken.

Da auch Sie Teilnehmer des Daseinskreislaufes sind, haben auch Sie „geplante Lebenserfahrungen“ mitgebracht.

Damit wären wir bei einer sehr bedeutenden Sicht und Frage. „Leben Sie selbst das Leben, das Sie einst wollten, wirklich wollten? Das können Sie leicht prüfen, wenn Sie an Zufriedenheit, Erfülltsein, Freude, Spaß denken.

Sie wissen zwar nie, was Ihre Tochter mit diesem Leben wirklich beabsichtigen wollte, aber Sie können das für sich selbst erfahren. Ihre Tochter ist jetzt sozusagen für Sie der „Lehrer“ geworden, anzufangen, das eigene Leben wirklich zu leben.

Und Sie werden sehen, je mehr Sie beginnen, wirklich zu leben, umso mehr kann oder wird dies Ausfluss auf das Leben Ihrer Tochter haben. Denn Sie werden ein positives Beispiel für sie sein können.

Was wollten Sie dem entgegenhalten, wenn Ihre Tochter der Auffassung wäre, dass – obwohl Sie selbst regelmäßig zu Schule gingen – das zum Leben nicht viel beigetragen hat, zu dem zumindest nicht, was Erfüllung und Lebensfreude beinhaltet? Natürlich wird Ihre Tochter das nicht verstandesmäßig so ausdrücken, aber im tieferen Inneren könnte sie so empfinden.

Nehmen wir an, Sie beginnen sich in Richtung mehr Lebensfreude zu entwickeln, dann passieren zwei Dinge:

a.   Ihre Tochter würde erkennen können, dass trotz des regelmäßigen Schulbesuchs, jeder jederzeit die Regie über das behält, was in seinem Leben geschehen soll, nicht nur alle Möglichkeiten selbst in der Hand hält, sondern natürlich auch die Verantwortung dafür.
b.   Würde Ihre gewandelte „Gedanken-Energie“ ein anderes, ein positives Feld Ihrer Tochter anbieten. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass sie dazu Zugang findet.

Nebenbei gesagt, wir haben große Zweifel, ob Eltern wirklich Ihren Kindern sagen können, was für die Zukunft der Kinder „richtig“ ist. Zum einen wissen die meisten Eltern dies noch nicht einmal für ihr eigenes Leben, denn sonst wären Eltern ein blühendes Lebensvorbild. Zu anderen würde das dem widersprechen, dass jeder Mensch anders ist und das Recht darauf hat, selbst Erfahrungen zu machen. Freiheit des Einzelnen ist mehr als nur eine Worthülse.

Gleiches gilt dann besonders für die „Vorbilder“, z.B. die Politiker und Psychologen. Sie „strahlen“ förmlich Lebensfreude aus – oder?

Beginnen Sie nicht mit „guten Ratschlägen“, oder so etwas wie „was soll nur aus dir werden?“ Sprechen Sie besser nur über sich selbst, Ihre eigenen Entwicklungen, Ihre Fehler, Ihre Veränderungen. Zeigen Sie Verständnis für Ihre Tochter, aber machen Sie ihr auch deutlich, dass nur sie letztlich die Verantwortung für das übernehmen kann, was sie verursacht. Bieten Sie vielleicht so etwas wie Denk-Optionen an.

Kurzum und prägnant: Sprechen Sie mit ihr wie von „Engel zu Engel“. Sie wissen nicht, wie das geht? Es wäre wert, es auszuprobieren… - es sei denn, Ihr jetziges Konzept wäre schon erfolgreich.

Helfen – eine sehr missverstandene Vokabel in unserer Gesellschaft, beinhaltet eigentlich ein subtiles „Machtkonzept“, denn es sagt – tiefer gehend – aus: Ich kann etwas, was du nicht kannst.

Wir meinen jedoch, Ihre Tochter kann, sie hat wohl eher Zweifel, das „richtige“ zu tun. Aber gibt es so etwas wie „richtig“ wirklich? Selbst die Wissenschaft weiß, dass „richtig“ nur soweit gilt, bis es widerlegt wurde. Und was tut sie – sie sucht weiter. Also scheint sie selbst überzeugt zu sein, dass es mehr gibt. Vorläufig „richtig“ wäre angemessen – besser wäre es zu sagen, dass es nicht  e i n e  Wahrheit gibt, sondern  v i e l e  Wahrheiten.

Was wäre jetzt die Sache mit dem Bußgeld oder die Therapie beim Psychologen oder mit den „Lebensratschlägen“ von Eltern?

Deshalb tun wir uns im unserem Netzwerk bewusst schwer, den „Super-Rat“ zu erteilen. Wir begrenzen uns eher darauf, Menschen zu ermutigen, Denk-Grenzen zu überschreiten. Denk-Grenzen überschreiten zu können, hat auch nichts mit Intelligenz zu tun, eher geht es um Mut, selbst neue Erfahrungen zu machen, etwas Neues auszuprobieren.

Es lohnt sich für Eltern, das zu tun!

11.09.2011

Der kindische Umgang mit Kindern - und die kindische Gesellschaft?

Frage:

Ich bin alleinerziehende Mutter von 3 Kindern. Meine Elternteile sind beide pflegebedürftig (Alzheimer). Wenn ich das kleinste meiner Kinder betrachte (inzwischen 2 Jahr) und dies mit meinen Eltern vergleiche, erkenne ich irgendwie gewisse Parallelen, wenn auch genau umgekehrt. Beruflich habe ich ebenfalls (Abteilungsleiterin Personal in einem mittelständischen Unternehmen) sehr viel mit jungen Menschen zu tun. Vergleiche ich alle drei "Ebenen", scheinen die Vergleichs-Nachdenklichkeiten zu bleiben. Allein wenn ich so etwas wie SELBSTVERANTWORTUNG und ZIELE nehme, könnte man meinen, dass dies eine "Serie" sein könnte...
Seit einigen Monaten habe ich daraus Konsequenzen gezogen. Ich bin nicht mehr bereit, Menschen die ich treffe (und dazu gehören meine Kinder ebenso, wie meine Eltern) aus deren eigenen Verantwortung zu entlassen, denn - so wie die Gesellschaft aussieht, waren die bisherigen Konzepte offensichtlich nicht erfolgreich ....

Mit meiner neuen Haltung mache ich mich keinesfalls "beliebt". Der Spruch vieler Mütter nervt mich förmlich: "Das kannst du doch nicht machen, die Kinder sind doch noch so klein ...

Mache ich vielleicht doch etwas falsch?

Antwort:

Danke zunächst für Ihren Mut, hier eines der brisantesten Themen der ganzen Gesellschaft so offen anzusprechen, wo gemeinhin so enorm mit "gemogelt" wird...

Mit "mogeln" meinen wir z.B. dass es einen recht großen Unterschied zu geben scheint zwischen dem, was zu diesem Thema gesagt, und was eigentlich (wahrscheinlich) dazu gedacht wird....

Wir wollen Ihnen in aller Deutlichkeit und Klarheit darauf antworten, wohl wissend, dass wir uns damit ganz sicher nicht "beliebt" machen werden, denn der ganz überwiegenden Mehrheit unserer Gesellschaft werden solche Antworten nicht genehm sein, schon gar nicht den Kirchen ...

Auch hier gibt es etwas, was unsere KERN-ÜBERZEUGUNGEN tangiert, und wir uns - ohne wenn und aber - entscheiden müssen. Lass es uns vielleicht mit einigen dieser KERN-ÜBERZEUGUNGEN probieren, die wir - etwas vereinfacht - nebeneinanderstellen.

Wie gesagt, es geht hier nicht um "Grautöne", hier ist "Schwarz" oder "WEIß" gefordert. Das ist so ähnlich, wie mit der Schwangerschaft, "ein bißchen davon ist leider nicht möglich ..."
  • Es gibt so etwas wie einen DASEINSKREISLAUF oder es gibt ihn eben nicht. Selbst derjenige, der meint diesbezüglich keine Überzeugung zu haben, mogelt eigentlich. Im tiefsten Inneren hat jeder Mensch dazu ebenfalls seine (eine) feste Überzeugung...
  • Nun könnte man argumentieren dass man das "wissenschaftlich" nicht belegen könnte, weder so noch so ... Darum geht es aber eigentlich nicht. Wir haben von Überzeugungen gesprochen, nicht von so etwas, was wir gern "Tatsachen" nennen (falls es überhaupt so etwas hier geben kann ...)
  • Habe ich die Überzeugung: "JA - ich gehe von Inkarnation aus", dann führt das - wie wir noch näher darlegen werden - zu deutlich anderen Folgerungen, als wenn wir sagen:"Inkarnation ist für mich nur Spinnerei"...
Wir gehen bei uns im Netzwerk - ganz überwiegend davon aus - dass viel mehr für INKARNATION spricht, als dagegen. ...
Da auch Sie nur die Frage, ausgehend von dieser Überzeugung kommend, so gestellt haben, fällt es uns nicht schwer weiterzumachen ...

Aber wir respektieren gleichwohl sehr die Menschen, die dies anders für sich sehen möchten!

Wenn "Pro INKARNATION", dann folgt konsequent daraus, dass dies für jeden Menschen zutrifft; für Sie, Ihre Eltern und natürlich auch Ihre Kinder!

In Verbindung mit INKARNATION müssen wir so etwas wie eine "Nichtphysische Ebene" akzeptieren. Nnennen wir sie vereinfach, "geistige Ebene". Diese beiden Ebenen, die physische und die nichtphysische, sind untrennbar miteinander verbunden. Das ist die Verbindung von GEIST und KÖRPER.

Diese Sicht wird sogar oft von Menschen vernachlässigt, die durchaus offen für INKARNATION sind.
Diese Sicht hat jedoch eine größere Bedeutung, als gemeinhin angenommen .....

Dazu nun einige wichtige Implikationen, die diese Sicht erfordert:
  • Es muss so etwas wie eine Ursache und einen Zweck von INKARNATION geben. Auch wenn dieser noch so "banal" wäre, ohne einen solchen finden nun einmal keine solchen Abläufe statt ..
  • So etwas wie Ursache und Zweck könnte zwar "übergeordnete Auslöser" haben, aber das würde einem entscheiden Grundprinzip widersprechen, dem Grundprinzip der "Freiheit der Gedanken-Entscheidungen" jedes Individuums ... (wir verwenden diesen Begriff Individuum, denn in seiner Ursprungsform ist das Wort recht klar, bedeutet etwa "unteilbar).
  • Wir gehen hier davon aus, dass der individuelle Bewusstseinsaspekt, der zur "Verkörperung schreitet", damit einen Zweck verfolgt. Oberflächlich könnte der in dem liegen, das zu erfahren, was auf der nichtphysischen Ebene nicht möglich ist, nämlich mit so etwas wie Materie (in Form von sehr träger Schwingung) zu "hantieren".
  • Im Gegensatz zur nichtphysischen Welt gibt es auf diesem Planeten einen "Zeitverzug" zwischen dem Fassen des/der Gedanken und deren "In-Erscheinungtreten", so eine Art "Pufferung".
Zu den manchmal beharrlich vorfindbaren Ansichten, Inkarnation hätte etwas mit "Schulung zur Vollkommenheit" oder "Prüfung Gottes" zu tun, vermögen wir keine Zuneigung zu finden. Wir gehen eher davon aus, dass Alles und Alle bereits vollkommen sind und verbinden so etwas wie GOTT ausschließlich mit LIEBE; was soll dann das mit der "Prüfung"?

Wenn dem so wäre, muss es so etwas wie einen "Inkarnations-Plan" geben, wir nennen das einmal vereinfacht LEBENSPLAN, in dem alle Absichten - zumindest im Groben - von dem Inkarnations-Beabsichtiger, und für ihn (und nur für ihn!) festgelegt wurden. Natürlich sind sog. Verabredungen möglich zwischen gleichzeitig Inkarnierenden. Aber auch das muss von dem Inkarnierenden so gewollt werden ...

Lassen Sie uns erwähnen, dass ein solcher Plan nicht "statisch" gemeint ist, im Zweifel haben die Absichen, die während der Inkarnationszeit entstanden sind "Vorfahrt" vor dem Plan ...

Wir sind uns vollständig einig mit der Physik und der Quantenphysik, wenn diese davon sprechen, dass es es eigentlich so etwas wie "Zeit" nicht gibt, zumindest nicht aus der Perspektive der "Nichtphysische Welt"....

Übertragen wir diese Annahmen auf das Leben in der materiellen Welt, kommen wir bereits recht nahe zu dem, was deine Ideen sind:
  • Wer inkarniert, überblickt das vollständig, was wir Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft nennen.
  • Und da das so vollständig überblickt werden kann, ist anzunehmen, dass es für dieses Individuum genau richtig ist, was er oder sie vorfindet.
  • Also sind auch genau die Eltern richtig, deren Erziehungsstil, die aktuellen politischen Verhältnisse, etc. einfach Alles genau so optimal, wie vom Zu-Inkarnierenden "gewünscht"... (Da haben wir genau das Ergebnis, mit dem so manche sich oftmals so schwer tun. Ob sie das einsehen mögen oder auch nicht, WIR haben das genauso verursacht ...)
  • Die Haltung Vieler, wie "die Verhältnisse .... meine Eltern ..... mein Partner ........ oder was auch immer sind "schuld", wird zu einer irgendwie "tragischen Figur", für den, der sie sich zu Eigen zu machen versucht ....
  • Das gilt - sofern man dafür nicht irgendwelche "Sonderregelungen" einbauen will - dann natürlich auch für KINDER und für pflegebedürftige ELTERN .... Dann bekommt auch so etwas wie "ALZHEIMER" eine gänzlich andere Bedeutung ....
Wir sprechen gern von einer "Nation der Nobelpreis-Helfer" und wollen damit auffordern, den Gesichtspunkt "HELFEN" in der Gesellschaft zu überprüfen, weil - so wie er derzeit verstanden und gehandhabt wird - er aus der Sicht der Inkarnation einfach nicht gemeint sein kann ....

Kennen Sie den Satz vom "undankbaren Helfer"?

Damit ist die Reaktion mancher Menschen gemeint, wie diese auf "Helfen" reagieren. Wir ergreifen gern Partei für den, der sich so über Menschen beklagt, die auf "Helfen" nicht erfreut reagiert haben...

Nun zu den Kindern, die wenn sie noch recht klein sind, geradezu zum "Helfen-müssen" herauszufordern scheinen - aber auch wohl nur das: Zu "scheinen" ...
"gutmeinende" Eltern, die mit viel Beharrlichkeit, jetzt diesen "Wichten" zeigen wollen, was es bedarf, um ein "richtiger Mensch" zu werden, können meist nicht verstehen, warum die "Kleinen" widerspenstig, undankbar oder was auch immer werden bzw. dann sind....

Eigentlich scheint aber dann nichts anderes zu passieren, als dass die "Kleinen" auf das (unbewusste) Anpassungs-Programm seitens der Eltern reagieren. Dann offensichtlich besonders heftig, wenn die "ahnungslosen Eltern" im Lebensplan "herumerziehen" ....

Lassen Sie uns abschließend noch auf etwas hinweisen:
  •  Haben Sie bitte Verständnis dafür, wenn die Politik, wenn Kirchen, etc. so wenig Bedacht auf so etwas wie INKARNATION legen (müssen) ... Diese scheinen zu ahnen, was das für Konsequenzen bedeuten muss; eine gänzlich andere Gesellschaft könnte unvermeidbar werden, wenn alle Menschen sich ihrer Inkarnation bewusst wären,,,
  • Aber auch solche "Kämpfe" von "Gutmenschen" für "Planeten-Rettung" und was auch immer, stehen plötzlich in einem anderen Licht ...
Schauen und prüfen Sie selbst:
  •  Macht der Inkarnations-Gedanke für Sie Sinn, ist er eher nützlich oder förderlich für Ihr Leben?
  • Gibt es Widersprüche zwischen bei denen, die durchaus für Inkarnation "werben", sich sozusagen "spirituell fortschrittlich" geriieren, aber im konkreten "Lebens-Spiel" ganz schön im Widerspruch dazu agieren ... sozusagen alles dies gern ignorieren wollen z.B. bei der Erziehung ihrer Kinder, am Arbeitsplatz oder eben bei der "Pflege" ihrer Eltern ....
Kein Grund zur Resignation oder "Schelte":
  • Denn es geht im Leben immer und ausschließlich - zuerst und hauptsächlich - um Ihr persönliches Leben.....
  • Denn das Leben der anderen, dazu haben diese eigentlich genügend wirksame Instrumente, um - wenn sie das wirklich wollten - das selbst gut meistern zu können ...